
Der Kindergarten und die Grundschule bieten Kindern neben der Familie als erste Institutionen die Möglichkeit, sozial-emotionale Lernerfahrungen untereinander zu machen. Kinder lernen unter anderem zu teilen, Rücksicht zu nehmen, sich durchzusetzen und zu behaupten, sich unterzuordnen, sich zu streiten und sich zu versöhnen. Das geschieht bereits ohne großes Einwirken von Erziehungsmaßnahmen.
Genau diese Fähigkeiten möchten wir mit dem Gewaltpräventionsprogramm Fair geht vor! weiter vertiefen und Kindern Methoden an die Hand geben, die sie in diesen Lernprozessen unterstützen.
Erlernte Verhaltensweisen im Vor- und Grundschulalter sind sehr prägend. Neurobiologische, entwicklungspsychologische Erkenntnisse und Theorien der Bindungsforschung bestätigen, dass Präventionsmaßnahmen früh ansetzen sollten. Das Gehirn ist in den ersten Lebensjahren besonders gut beeinflussbar und somit sind möglichst viele positive Erfahrungen in Bezug auf soziale, emotionale und kommunikative Kompetenzen besonders wertvoll.
Vor allem die Förderung des Selbstbewusstseins, des Selbstwertgefühls, der Kommunikation, der Selbstwirksamkeit und allen voran der Empathie sind Grundbausteine der Gewaltprävention.
Mit Methoden der Bewegungserziehung greifen wir den natürlichen Bewegungs- und Spieldrang der Kinder auf und vermitteln die Inhalte somit kindgerecht.
Rahmenbedingungen:
Das Training ist als Inhouse Training buchbar, das heißt, wir kommen in Ihre Institution.
Wenn Sie als Eltern eine Gruppe von acht Kindern zusammen haben, führen wir die Trainings auch in eigenen Räumen durch.
Ansonsten gelten die normalen Rahmenbedingungen