Auf den folgenden Seiten finden Sie ein ausführliches Fortbildungs- und Beratunsangebot für pädagogische Fachkräfte aus der Jugendhilfe, für Lehrkräfte aus allen Schulformen und Fachkräfte in Pflege- und Gesundheitsberufen.

Professioneller Umgang mit Konflikt- und Gewalthandlungen
Die tägliche Arbeit mit bedürftigen, belasteten und vor allem psychisch erkrankten Menschen, die viel Zuwendung, Verständnis und fachliche Fürsorge brauchen, ist ein Bereich, in dem sich Menschen oftmals in einer krisenhaften Lebenssituation befinden.
Besonders in Werkstätten für Menschen mit Behinderungen, Altenpflegeeinrichtungen, Krankenhäusern und psychiatrischen Institutionen kann es zu Gewalttätigkeiten kommen. Wenn es z.B. zu stationären Einweisungen gegen den Willen der Patienten kommt, entstehen aggressive, bedrohliche bis hin zu gewalttätige Übergriffe gegenüber dem Personal.
Die von Gewalt betroffenen Beteiligten können nicht nur physische, sondern auch psychische Beeinträchtigungen, wie Schlaf- und Angststörungen und Depressionen erleiden.
Das oberste Ziel des Trainings ist es, einen Beitrag zur Erhaltung der körperlichen und psychischen Gesundheit aller Beteiligten zu leisten. Ein Sicherheitskonzept zur Prävention von Gewalt kann nur gelingen, wenn es ganzheitlich angelegt ist und sich immer wieder prozesshaft weiterentwickelt.
Die Fachkräfte sollen umfassend auf dem Gebiet des Konfliktmanagements und des Umgangs mit Gewalt qualifiziert werden. Sie werden darüber hinaus mit Grundprinzipien der Intervention und Prävention vertraut gemacht. Handlungsstrategien sollen sie unterstützen, einen humanen, würdevollen und professionellen Umgang mit Ärger, Wut, Aggressionen bzw. Krisensituationen zu gewährleisten. Nicht zuletzt sollen Möglichkeiten der Nachsorge vermittelt und besprochen werden.
Häufig werden pädagogische Fachkräfte mit eskalierenden Gewaltsituationen konfrontiert. Kinder und Jugendliche sind aggressiv, reagieren nicht auf Ansprachen, missachten Regeln oder ignorieren Hausverbote. Dabei kommt es zu Situationen, in denen sofortiges Reagieren zur Klärung und zum Schutz der beteiligten Personen unabdingbar ist. Ebenso ist es oftmals nicht mehr möglich, entsprechende Hilfen wie Polizei oder Ordnungsdienste schnell zur Seite zu haben.
Ziel der Fortbildung "Sicherheit im Umgang mit Gewalthandlungen" ist es, zusammen mit pädagogischen Fachkräften Sicherheit im eigenen Handlungsspektrum zu entwickeln, ohne dabei zur Selbstüberschätzung zu verleiten. Sie üben im geschützten Raum Möglickkeiten der Deeskaltion und Intervention, wenn es zu Konflikt- und Gewaltsituationen kommt.
"Grenzen setzen" und "Konfrontation" werden trainiert. In verschiedenen Übungen und Spielreihen werden Bestandteile eines klaren, Selbstsicherheit ausstrahlenden Verhaltens trainiert, eingeübt und reflektiert.

Handlungsorientiertes Konflikt,- Deeskalations und Sicherheitstraining für Lehrkräfte an Schulen
Verbale Gewalt, Mobbing und körperliche Auseinandersetzungen gehören teilweise zum Schulalltag. Diese Gewalthandlungen richten sich sowohl gegen Mitschüler/innen als auch gegen die Lehrkräfte. Lehrerinnen und Lehrer sind neben den schulischen Anforderungen dadurch zusätzlichen Herausforderungen ausgesetzt. Lehrkräfte sind immer stärker in ihren pädagogischen Kompetenzen gefragt. Ihnen wird ein hohes Maß an Flexibilität, Gelassenheit und Sicherheit abverlangt.
Ziel der Fortbildung "Sicherheit im Umgang mit Gewalthandlungen" ist es, Lehrkräften sinnvolle und funktionierende Handlungsalternativen für Konflikt- und Gewaltsituationen an die Hand zu geben, die sie in ihrem pädagogischen Handeln unterstützen.
In Einzel- und Gruppenarbeiten, Übungen, Rollenspielen, Theorie-Inputs, Bewegungsspielen und Fallbeispielen wird an den Inhalten gearbeitet.

Pro-soziales Verhalten und ein gesundes Selbstkonzept von Kindern tragen stark zur Opfervermeidung und Täterreduzierung bei. Beginnen Lehrkräfte frühzeitig und kontinuierlich vor Ort an diesen Zielen zu arbeiten, steigt die Möglichkeit, das Verhalten von Kindern wirksam zu beeinflussen.
Das Ziel der Fortbildung ist die Befähigung pädagogischer Fachkräfte durch vielfältigen Methodeninput, Präventionsarbeit aktiv in den pädagogischen Alltag und den Unterricht zu integrieren. Die eigene Sicherheit im Umgang mit gewaltbereiten und aggressiven Kindern soll durch die Qualifizierung erhöht werden.

Entwicklung und Installation von Gewaltpräventionskonzepten an Schulen und Jugenhilfeeinrichtungen auf der Basis der Konfrontativen Pädagogik
Das Angebot " Gewaltpräventionskonzepte für Institutionen" ist speziell für pädagogische Einrichtungen und Schulen entwickelt worden, die sich zum Ziel gesetzt haben, die Eindämmung und Verhinderung von Gewalt ganzheitlich anzugehen.
Der Beratungsansatz ist ganzheitlich orientiert und berücksichtigt sowohl strukturelle, personale als auch klientendynamische Aspekte Ihrer Institution.
